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Gedankenbilder.

Edel sei der Mensch ...




„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“ (William Shakespeare)

Sie sind das Übel: Die „Guten“. Wenn es sie nicht gäbe, gäbe es auch keine Bösen. Sie glauben.
Wirklich Gute glauben nicht. Die haben eine eigene Meinung, die sie sich erst aufgrund bestimmter Tatsachen bilden. Also schauen sie sich die Sache und Personen erst an, denken nach und entscheiden dann.
Vor Irrtum ist keiner gefeit. Passiert es doch, wird’s registriert, darüber nachgedacht und hernach ist man einfach nur klüger. Die Sache (oder Person) selbst: Erledigt. Da müsste sich dann sehr viel Neues ergeben, um da nochmal  - als etwas völlig Neues - in Betracht gezogen zu werden. Und wenn doch, dann aber mit allergrößter Vorsicht und wenig Zugeständnissen.

Bei Gutmenschen ist das anders. Sie sind auch erst mal „völlig enttäuscht“, gekränkt wäre besser, wenn sie merken, sie wurden belogen, getäuscht. Den Stab zu brechen, sprich entsprechende Konsequenzen zu ziehen, bringen sie nicht fertig, denn das wäre ja „ungut“. Außerdem wollen sie, dass unter dem Wolfspelz ein Schaf steckt. Mit dem anderen könnten sie nämlich nicht umgehen. Man verzeiht also als „Guter“, „bleibt offen“, reicht  dem Bösen die Hand … um festzustellen, dass danach die restlichen Finger fehlen.
Sie sind es, die so das Böse erhalten. Und so sind auch viele von ihnen bereit, es „noch mal zu versuchen“. Und dann ist die Hand weg. Der Wolf hat erst mal für einige Zeit einen vollen Magen, Mut und Auftrieb, es bei anderen genauso zu tun.  
Natürlich bleibt der Böse der Böse, aber solch „Gute“, Gutmenschen eben, halten ihn am Leben und fahren den anderen, den wirklich Guten, dadurch auch noch in die Karre, fallen ihnen krass in den Rücken. Denen, die das Kreuz haben, sich Bösem in den Weg zu stellen, Nein zu sagen und dafür auch mal was zu riskieren und auf Einiges zu verzichten.

Für mich stehen beide auf einer Stufe, denn Gutmenschen machen „Gutes“ auch nur wegen sich. Da ist nichts Gutes dran, eher Feigheit, der eigene Vorteil, Unvermögen, Schwäche.
Ihr Hals ist eine Schraube mit Gewinde. Die Fahne flattert immer nach dem Wind. Nicht mal in der Enttäuschung können sie ehrlich sein. Ihre Schleimspur ist lang und ihre Worte nachgeplappert. Hauptsache, sie selbst kommen sich gut vor bzw. entsprechen dem gängigen gut-Narrativ. „Man macht“ oder „man macht nicht“ ist ihre Lieblingsbegründung, denn eine eigene Meinung besitzen sie nur, wenn sie die Mehrheit hinter sich stehen sehen. Ob sie es sind, spielt weniger eine Rolle. Dann werden sie durchaus auch mal ausfällig, schwingen „mutig“ die Keule. Aus ihrem Mund kommen gar nicht mehr so edle Worte, sondern giftiger Schleim. Aber nur aus Distanz oder in Gruppe bzw. wenn sie sich in irgendeiner Position befinden, die ihnen für diese Zeit Macht verleiht. Falls nicht mehr, dreht sich der Hals wieder.

Und dann hat es noch die, die wirklich von Nichts eine Ahnung haben, weil sie geistig nicht in der Lage sind, der (jeweiligen) Sache überhaupt zu folgen. Zu hoch, zu viel, also machen sie das, was „alle tun“, schalten das Hirn gleich wieder ab und das wars. Die brauchen auch ihre Handys, denn ohne die könnten sie 1 plus 1 nicht mal berechnen. Und wenn sie dabei vor den Laternenpfahl rennen, grüßen sie den noch. Denen braucht einer nur zu sagen, sie wären gut und sie glauben es, weil sie alles glauben, was man ihnen sagt. Die wahren „Aluhutträger“, die es nur so lange nicht sind, so lange sie in die „richtige Richtung“ schwimmen. Und was richtig ist, sagt ihnen das Böse.

Trotzdem nicht aufregen, auch wenn sie massiv Nerven kosten, denn Letztere rennen vor Pfosten oder landen im Fluss, so wie „Hans Guck in die Luft“ von Busch, und die anderen werden gefressen. Böse haben und kennen keine Freunde, nicht mal Verbündete für längere Zeit, denn das wäre was Menschliches und Böse sind...

https://www.youtube.com/watch?v=OcW-BSEB3ng                                                                                                                      
The Road To Hell (Chris Rea, 1989)

And all the roads jam up with credit and there's nothing you can do
It's all just bits of paper flying away from you
Look out world, take a good look what comes dawn here
You must learn this lesson fast and learn it well
This ain't no upwardly mobile freeway
Oh no, this is the road, this is the road, this is the road to hell

Übersetzung:
Und alle Straßen sind verstopft mit Geld und da ist nichts, was du tun kannst.
Es sind alles nur Papierschnipsel, die von dir fortfliegen
Pass auf, Welt, sieh dir gut an, was hier entsteht
Du musst diese Lektion schnell lernen und lerne sie gut
Das ist keine aufwärts führende Schnellstraße.
Oh nein, dies ist die Straße, dies ist die Straße, dies ist die Straße zur Hölle




Bis bald.
See you soon
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