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                   12 | Bergmammutbaum
Fotos 01

BM Altenstein

In Altenstein

BM Altenstein 2009


Mein BM  April 2015


Mein BM August 2016


Mein BM April 2018

Mein Bergmammutbaum

Die obigen Bildern vergrößern sich beim Anklicken.

Koordinaten:

50.875934, 10.512714

ID: 20297 (Deutschlandregister)

Messungen:

August 2016

Höhe: 2,00

Stammdurchmesser in 1,3 m Höhe: 2,7 cm

April 2018

Höhe: 3,30 m

Stammdurchmesser in 1,3 m Höhe:  6,8 cm

Erhalten hatte ich meinen damals dreijährigen Baum im Jahr 2012 über die Stiftung "Paradiesbau auf Erden". Er kam vermutlich aus der Anzucht eines der Mitglieder im Forum des Mammutbaumprojekts und war sogar kostenlos. Eine großartige Sache, bedenkt man den Aufwand, der damit im Zusammenhang steht. Er wurde mir damals nicht mal mit der Post übersandt, sondern per Fahrzeug direkt angeliefert.

Den ersten Winter verbrachte er sicherheitshalber noch einmal im Kaltgewächshaus, dann pflanzte ich ihn 2013 in den Garten. Genauer gesagt in den großen Hühnerauslauf, mit einem kleinen Drahtverhau vor dem Scharren der Hühner geschützt, denn dort war der günstigste Standort.

Ein paar Meter entfernt fließt ein Bach, unsere Laucha, das nächste nachbarliche Gebäude ist mindestens 10 m, alle anderen Wohngebäude sind um vieles weiter entfernt. In südwestlicher Richtung ist offenes Gelände, Wiesen und sich daran anschließend der Hang zum Datenberg. Er könnte also wachsen, falls nicht wieder mal Menschen durch Nachträgliches alles zunichte machen, abgesehen von der Natur selbst natürlich, Stürme, Baumkrankheiten u.ä.m. 
Dass er in dieser recht hohen Lage nicht so gewaltig wächst, sieht man am Bergmammutbaum im Park des Altensteiner Schlosses. Jener ist 133 Jahre alt (+/- 30 Jahre) und dafür doch „nur“ 28 m hoch. Eine Stammhöhe, die in etwa auch eine ganz tolle Schwarzkiefer direkt an der Böttchergasse und nahe an Gebäuden vorzuweisen hat.

Ich gehe an der Stelle deswegen so genau darauf ein, weil man diesen Aspekt vor einem Pflanzen beachten muss und nicht nur an die nächsten 50 Jahre denken darf. Aber wo ist schon noch Platz genug, um solche herrlichen Bäume anzupflanzen?

Im Jahr 2016 und vor allem 2017 tat "mein Mammut" den ersten wirklich richtigen Schub. Er braucht recht viel Wasser, das war mir vor allem im trockenen Sommer 2015 aufgefallen. Da begann er, Trockenstress zu kriegen und braune Nadeln im Innenbereich anzusetzen. Mit Beregnung und sogar Bittersalz (aus lauter Angst, er könnte es nicht schaffen), auch Rindenmulch darunter, konnte ich es stoppen, obwohl es laut Forum nicht so Ungewöhnliches darstellt.
Die meisten Sorgen mache ich mir wegen des besagten Pilzes, der schon etliche dieser tollen Bäume sterben ließ.
Es gibt wieder mehr Mammutbäume in Deutschland, sogar recht viele. In Thüringen sind bisher aber nur 32 BM, 2 KM und 38 UM registriert, also über zwei Meter groß.




Ein wenig Probleme haben sich aufgrund der Netze über dem Hühnerauslauf  ergeben. Ich muss sie nun immer weiter vom Baum abhängen, wollte diesen Bereich, mit auch einem schönen großen Holunderbusch, meinen Hühnern nicht vorenthalten. Sie verstecken sich auch da ganz gerne mal darunter.

Ich bin gespannt, wie es mit dem Bergmammutbaum weitergeht. Es wäre schön, wenn dieser prächtige Baum zunächst zu meinen Lebzeiten und dann auch bei nachfolgenden Besitzern gut gedeiht und weiter und weiter wachsen darf.










Hildruth Sommer
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