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Gedankenbilder.

Und Ruhe ist.

Jetzt ist er komplett seitenverkehrt, der Westen.
Wir hatten uns Neunzig gewundert, was da für Pfeifen angelatscht kamen und was die dann auch noch für Typen im Osten 'gefördert haben'. Nix auf der Kirsche, Benehmen und Charakter unter aller Sau... Was wollen die damit gewinnen? Fragten wir uns. Die konnten fachlich wenig, aber dreist, frech, verlogen, änderte nur nichts daran, dass sie kaum Grips besaßen.

Nein, früher waren die Menschen schlauer. Ein Schwein wird nicht zur Taube, nur weil sie es so wollen, ein Dummer nicht zu einem Klugen und der Kaiser ist nackt, wenn er keine Kleidung trägt, ist so.
Es hat den Tag und die Nacht, und ohne Winter gäbe es keinen Frühling. Nach dem Sommer ist der Herbst an der Reihe. Mal ist es wärmer, mal kälter... mal schweigt der Vulkan, mal bricht er aus. Und der Mensch? Er selbst kann nicht fliegen, auch wenn er sich gelegentlich in die Lüfte erhebt.

Und so besaßen die Menschen damals und gerade im Osten weit mehr Verstand, als Jahrzehnte danach, heute oder schon früher - im Westen. Da hatte sich nichts, aber auch gar nichts verändert.




Auf einiges konnte man sich so bei uns dann auch noch verlassen und es funktionierte damals noch das, was danach mit Hilfe Dummer zunichte gemacht wurde. 



Wer ein malochender Arbeiter gewesen war, unter Hitler im KZ gelandet, so wie Fred Krause im Film, hatte die Schnauze voll von denen, die für diesen Krieg und sein Schicksal verantwortlich waren: Das Kapital, im In- und Ausland, denn Profit geht über Leichen. Und nein, darin (im Film) war keine „idealisierte Darstellung des Sozialismus“ (wie es u.a. in Wikipedia behauptet wird, aber den Saftladen kennt man ja), er war so. Ich darf es sagen, ich war anwesend. Und ich kenne beides.
Trotz „Fehlern im System“ war es weit besser als "im Westen", die Menschen wesentlich klüger. Das Leben war dadurch leichter, sicherer, unbeschwerter. Und wenn heute einer von „DDR 2.0“ redet und diesen unmenschlichen Dreck des Kapitals meint, weiß ich, mit wem oder was ichs zu tun habe: Mit einem unendlich Dummen, üerwiegend in westlicher Gesellschaft Sozialisierten.
Aber Lüge wird nicht zur Wahrheit, nur weil sie die dazu erklären. Die Sonne ist nicht der Mond, das Salz kein Zucker.

Ach ja, was nach diesem Verrat in den eigenen Reihen (die sich hernach natürlich als Weltverbesserer hervortaten) vom Werk übrig geblieben ist, sieht man hier (mit einem geschichtlichen Abriss) und als Filmaufnahmen an dieser Stelle.
Im übrigen hat das jetzige SKET, was außerhalb in einem Industriepark angesiedelt wurde, noch 250 Mitarbeiter. Das frühere in der DDR beschäftigte bis 30 Tausend und war ein hochtechnisiertes Werk von Weltspitze. Dazu und zur Fremdübernahme mit anschließender "Abwicklung"
hier mehr.
 
Sozialistisches Leben und Wirtschaften basierte auf "gemeinsam" und Gemeinwohl.  Im Westen fehlte es und fehlt noch heute.  Dort kämpft jeder für sich und einer gegen alle. Und das soll was werden? Mein Urgroßvater war klug, besaß Lebensweisheit, genügend Erfahrung. Und so sagte er bereits zeitig zu meinem Vater, dass "die Deutschen den Krieg gegen die Russen verlieren werden, denn das sind Russen“. Da existierte nämlich dieses Wir-Gefühl.
Das, vor dem sich der Westen fürchtet, aus Angst, sein Selbst zu verlieren. Dabei besitzt er nicht mal eins, denn das besteht bei denen lediglich aus Geld. 
Solchen Leuten kann man freilich alles auf die Nase binden. Daß sie im 'guten Teil' des Landes leben würden, in dem "Freiheit und Demokratie" herrschen, fleißige Menschen wohnen (und kluge natürlich auch) und der Osten das Gegenteil war. Klar, ich würde als Zoobesitzer den Tieren im Zoo auch erzählen, in der Steppe ist's furchtbar, um sie aggressionslos hinter Gittern zu halten.

Leben auf der Erde basiert auf Symbiose. Gegenseitiger Nutzen bei gegenseitiger Abhängigkeit - das Ergebnis durch die Zeit getrennt.  Und Kapital ist nichts weiter als "Ich", Maximalprofit, Versklavung der Mehrheit und immer wieder Krieg. Den müssen sie anscheinend mal wieder erleben. Ist zu sehr in Vergessenheit geraten, wie der sich anfühlt, wenn sie schon permanent von "Gefühlen" reden.
Ich kenne seine Auswirkungen noch. Der Westen? Stets das Alte. Nichts gelernt und so war der u.a. auch jenes Beispiel: John Jay McCloy, glühender Antikommunist, Banker, Jurist, der Hitler half, gegen die Sowjet­union aufzurüsten, 1936 nach Berlin reiste, wo er Rudolf Hess, Adolf Hitler und Hermann Göring traf, neben Letzteren auf der Ehrentribüne im Berliner Olympiastadion saß. Seine Kanzlei vertrat auch I.G. Farben und ihre Tochtergesellschaften in dieser Zeit, war ein Berater von Mussolini, von 1947-1949 Präsident der Weltbank, ab 1949  Hoher Kommissar der USA für die BRD und Adenauers Berater...

Entsprechend Gesetzmäßigkeiten käme nun wieder der vom Kapital initiierte Krieg an die Reihe und er ist ja auch schon am Laufen. Und nein, es tut mir nicht leid, was da gerade passiert, denn auch "der große Bruder" hatte seine Mitstreiter und Bündnispartner voll ins Messer laufen lassen, den Verbrechern im Film  zugearbeitet, seine eigenen 27 Mio. Landsleute im Großen Vaterländischen Krieg verraten.  Gegen einen Krause, für einen Krupp. Hatten den Osten" zunächst in ihrem Sinn aufgebaut, zu ihrem Vorteil, und dann...  verraten, verkauft. 
Geschämt hat sich freilich von diesen Verrätern niemand und bestraft wurden sie auch nicht, im Gegenteil. Der ruhige Lebensabend. Ich hoffe, sie schmoren nun in der Hölle, denn Gerechtigkeit auf der Erde, unter den Menschen, hats leider nicht.

Kapitalismus ist die Abwesenheit von moralischen Prinzipien, ist Egozentrik und extremer Egoismus, der Wunsch nach persönlicher Bereicherung und Macht sowie ein pathologisches Verlangen nach Ruhm. „Der gute Mensch von Sezuan“, Bertolt Brecht.
Hochmut, „Ideologie“, Besserwisserei, Dummheit, Kontrollsucht, Unvermögen, Brett vorm Kopf, Scheuklappen, sprich Ignoranz, Bösartigkeit, Rachsucht und Schwäche. Das ist, mit was sie nun leben müssen.
Die Chance für eine wesentlich bessere Entwicklung haben sie mit 1945 und noch einmal 1989 verpaßt. Keine Ahnung, warum dennoch manche daran glauben, daß diese (kapitalistische) Gesellschaft reformierbar sei, immerhin: „Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral.“ Wieder Brecht.
Mit kapitalistisch wirtschaften hat die Menschheit den Endspurt zu ihrem eigenen Untergang aufgenommen. Und Ruhe ist.

(Filmausschnitte: "Krupp und Krause", DEFA 1969, Teil 5 - "Krause und Krupp")





Bis bald.
See you soon
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