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Übers Fliegen.

Bilder, Alben, Videos und ein paar Worte.

Fliegen und Ausbildung.

Fliegen ist Freiheit. Nur, wer weiß schon, wie sich frei sein anfühlt. Ständig sind wir irgendwelchen Regeln unterworfen. In der Luft hat es sie auch, aber da sind sie „sinnvoll“. Naturgesetze. Aerodynamik, Wettergeschehen, Technik. Und um sich sicher im Luftraum bewegen zu können, andere, auch die am Boden, nicht zu gefährden, hat es noch ein paar weitere Vorschriften. Ansonsten haben alle das gleiche Interesse: Fliegen.  Und  das muss man wollen, sonst geht man nicht in die Luft.
Trotzdem ist da noch was mehr.
Wer bitte sieht das schon aus dieser Perspektive, frage ich mich gelegentlich, und fühle mich privilegiert. Es ist wirklich eine komplett andere. Wie lange läuft man durch ein Waldstück... und sieht immer nur einen Ausschnitt, einige dieser Bäume und Pflanzen. In der Stadt das Gleiche, Bauwerke betreffend. Freilich, man sieht Einzelheiten, die von oben nicht erkennbar sind, dafür Ausmaß und Zusammenhänge. Man verliert sich nicht in den Details. Wörtlich. Der Blick fürs größere Ganze.  Und dieses Gefühl, genau das zu können... großartig.
Innerhalb von 13 Minuten bin ich über dem Inselsberg. Da, wo andere Stunden brauchen. Schau ich hinaus, liegt vor mir... alles. Die Salzberge der Werra, der Hohe Meißner, der gesamte Thüringer Wald und noch viel, viel weiter.
So unwichtig, was sich da unten tut. Der Stau, der meckernde Autofahrer, der Brummi, der plötzlich ausschert, dass das Essen in der Gaststätte nicht passt... Ein jeder andere Interessen. Und es gäbe noch tausend Dinge, mit denen man darum täglich konfrontiert wird. In jeder Minute, wenn man's genau nimmt. 
Nichts. Zwei Insassen und beide happy. Der Rest stimmt auch, was das Flugtechnische betrifft. Nichts. Und dann diese Schönheit.
Frei sein.
Und dafür nehme ich so gerne auf mich, dass es Einiges zu lernen gibt, theoretisch wie praktisch.
100% glücklich, wirklich ohne ein Prozent Abstrich, ich habs erlebt.

Fast zwei Jahre Unterricht erlauben mir nun - wörtlich - aus der Schule zu plaudern. Die Theorie, das ist genau dieses Buch. Praxis und Theorie gekoppelt halte ich, wie viele andere, für das Beste. Praxis erleichtert Begreifen. Bei den meisten Schülern zutreffend ist auch, dass der praktische Flugunterricht regelmäßig erfolgen muss und nicht zu große Abstände zwischen den Flügen sein dürfen. Über eine Woche Pause ist kontraproduktiv, vor allem zu Beginn.
Leider spielt da das Wetter nicht immer mit und da es sich zudem um ehrenamtliche Fluglehrer handel, Fluglehrer eh schon selten sind...  Gar nicht so leicht - aber billiger.
Flugunterricht mit verschiedenen Fluglehrern ist ebenfalls gut. Jeder lehrt etwas anders und auch anderes, genau wie aber auch jeder Schüler eine andere Art hat zu lernen, und so passt manchmal auch nicht jeder Lehrer zu jeder Zeit.

In diesem Jahr macht das Wetter oft einen Strich durch die Rechnung. Nicht gut für das, was gegenwärtig bei mir auf dem Programm steht: Platzrunden. Aber ganz allmählich wird's. Ich hab das Landen zugunsten des "in der Luft seins" lange Zeit vernachlässigt. Aber sooo schlecht finde ich das auch wieder nicht. Das "Fliegen selbst" ist vertrauter, die Technik, Abläufe.

Und endlich sitze ich auch richtig, die passenden Kissen gefunden, halt bisschen zu kurz geraten. Für Kinder(größen) sind Flieger halt nicht gebaut. Was beneidete ich schon "die Langen". Und da ist die A22 schon ein toller Flieger, denn in der C42 kam ich mir erst recht vor wie in der Badewanne liegend.
So toll sie auch ist, aerodynamisch sowieso, aber das Cockpit, und das sagen alle, ist in der A22 zusätzlich auch noch sehr hoch. Und die  Sitzverstellung... na ja, Zentimeter, alles andere müssen Kissen ausgleichen, damit ich an die Pedale des Seitenruders komme.
Mit unheimlich viel Übung klappt jetzt auch das Umgreifen zum Bedienen des Klappenhebels, was genau dadurch bei mir ebenfalls nötig ist. Und das, ohne aus Versehen auf den Funkknopf zu drücken oder das Querruder zu verreißen.
Der Rest ist üben, üben, üben...Ich wills einfach können. Die Lizenz selbst ist mir nicht so wichtig.

Die Webseiten der Vereine

  1. Aero-Club Gotha e.V.
  2. Flugsportverein "Otto Lilienthal" e.V. Bad Langensalza


Die Videos übers Fliegen

Die neusten kommen zuerst. Auch sie öffnen sich in neuem Fenster.



Südwärts. Ein herrlicher, langer Flug nach Donaueschingen. 15 min.

Durchatmen. "Über-Landpartien" in den Sonnenuntergang, an die Werra u.m.

Tiefer Überflug. Flugplatz Erfurt (Kurzvideo).


Ein Stück vom Himmel. Wolkenflüge des Jahres 2020 zum Träumen, 5 min.

Vereinsvideo. Der Verein Aero-Club Gotha eV stellt sich vor.

Einfach mal mitfliegen. Die Heimat von oben in einem kompletten Flug, 27 min.


Traumhaft Fliegen. Ein wunderschöner Abendflug mit Papa Zulu und Golf Tango (ca. 5 min).

Mit Flugbuch & Headset. Erste Zeiten als Flugschülerin (2,5 min).

Flieg einfach mit. Flott geschnitten, in der Luft und auf dem Platz (ca. 3 min).


So hoch, so weit, so nah. Video über den Flug zur und über die Rhön, mit Aufnahmen vom Motor-Gleitschirmfliegen.(20 min)

Wer fliegen will... Ein Flug zum Harz mit kurzen Brockenbahnaufnahmen am Boden.(10 min)

Wilde Vögel fliegen. Vom Thüringer Wald bis zur Bleilochtalsperre und noch viel mehr (15 min).

Wie es begann

Angefangen hatte diese Leidenschaft 2019 mit einem selbst zusammengestellten großen Rundflug zu meinem Geburtstag. Start und Landung auf dem kleinen Flugplatz in Crawinkel, Flieger wie Pilot aus Suhl. Der Zufall brachte ein weiteres Geschenk: Ein Pilot auf dem Platz in Crawinkel, der mir zunächst das Weiterfliegen ermöglichte. Von ihm lernte ich die ersten Grundlagen und genoss ein paar herrliche Touren.

Aber dann stand die Entscheidung an: Wie wollte ich zukünftig fliegen? Nur ab und an als Gast, abhängig von Zeit und Möglichkeiten des Piloten, oder noch anders, selber? Wie sich Letzteres anfühlt, wusste ich zu der Zeit bereits. Die „schnellere Lizenz“ über eine professionelle Flugschule war für mich unerschwinglich. Obendrein wollte ich nur regelmäßiger fliegen, selbst fliegen und es lernen.
Ich zog Erkundigungen ein und kam daher nach Gotha zum dortigen Aero-Club. Wie hier ausgebildet wird, kann man auf deren Webseite nachlesen. Es dauert länger, ist aber kostengünstiger.

Meine Filme sind auch dazu da, mich über fluglose Zeiten zu bringen, denn dann sackt die Laune - Entzugserscheinungen.



Vor dem Start. In der Papa Zulu, eine C42.

Mit Fluglehrer. Selber zu fliegen macht einfach nur Spaß.



Endlich. Ersehnter Wiederbeginn nach Lockdown, noch mit Masken.

Ungewohnt anders. Das erste Mal im Segelflieger, Langensalza.


UL-Flugzeuge...

... die mir gefallen.

Wenn ich Im Lotto gewänne... man darf ja mal träumen. Aber selber geflogen habe ich bereits Zwei davon. Die A22 ist eins unserer Vereinsflugzeuge, und bald, wie's ausschaut, in einem Dritten dieser.


  1. Aeroprakt, Ukraine, A22, A32
  2. Aero East Europe (Serbien) - SILA 450 C
  3. TL-Ultralight (CZ) - TL- 3000 Sirius
  4. AirLony (CZ) - Skylane
  5. Legend 540 von Aeropilot (CZ)

Die Legend 540 ist mein persönlicher Favorit. Hier noch ein weiteres Video.



Allzeit gute Landung.
And stop here again.
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