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Über mich.

Die Autorin der Webseite.

Es ist höflich sich vorzustellen und so möchte ich das auch tun.
Geboren wurde ich im Wonnemonat Mai in einem kleinen Dorf in der Nähe von Gotha, wuchs in Tabarz auf und besuchte die letzten sechs Jahre bis zum Abitur die Salzmannschule Schnepfenthal. Ein einmaliger "Probejahrgang", der uns Schülern nicht nur zwei Jahre mehr in "Salzmanien" bescherte, sondern ziemlich stark prägte.
Nach dem Abi absolvierte ich ein nüchternes Studium, was meinen Neigungen, Fähigkeiten und Begabungen wenig entsprach. Und so war ich auch  viel in anderen Bereichen tätig, wobei mir die Juristerei allerdings nutzte.  
Zwischendrin gab es immer mal die Möglichkeit, meine wahren Talente einsetzen zu können, die mich in der einen oder anderen Form von Jugend an begleitet hatten: Wort und Bild, ob gesprochen oder geschrieben, bewegt oder unbewegt. Genau das verfolgte ich immer weiter. Es machte Freude. Wozu auch noch die Natur gehört, in vielfacher Form wahrgenommen.
Auf dieser neueren Homepage gibt es auch mal ein Fotoalbum über mich selbst als Motiv. Da nahmen mich andere vor die Linse. In den Momenten, bei den Dingen, die ich gern tue, oder getan habe, hat ja alles seine Zeit.




Daselbst. Zwecks Kennenlernen.

Salzmanien. Die Salzmannschule von hoch oben.

Metebach.Das Dorf, in dem ich geboren wurde und schönste Ferien verlebte.
Im Laufe der Jahre hat sich eine eigene Art der Darstellung entwickelt, sowohl textlich als auch filmisch. Berühren und die Menschen selbst empfinden, denken und teilnehmen lassen. Aber auch so vermitteln, dass man auch daran teilnehmen kann. Zeit zum Betrachten. Und die sollte man sich auch nehmen, genauer hinsehen, denn das ist die Welt wert. Menschen nicht immer.



  Wenn ich Dir jetzt Recht gebe,
liegen wir ja beide falsch.   


 

Ein paar Gedanken über Motivationen.

Draußen sein in der Natur, Fotografieren, die Jagd, die Fliegerei...
Bei mir hatte und hat die Sache selbst viel mit Ruhe, Distanz, Selbstbesinnung, Weite, Übersicht und dem Genießen der Schönheit für Herz und Auge zu tun. Meine Motive. Zu viele Menschen sind für mich nichts und zu viele übrigens schon mehr als zwei oder drei.

Fliegen geht tief in mich rein. Genau wie das Ansitzen auf Leiter oder Kanzel, oder Pirschen durchs Revier als Jagdelevin oder Jägerin. Da draußen fühlte ich mich als ein Teil eines gewaltigen Ganzen, war dem auf der Jagd sehr nahe und "völlig Andersdenkende" gab es dabei kaum.
Erlegen – das war mehr der Druck von außen. Seltener, dass ich „Beute machen wollte“, es mir selbst beweisen oder ähnliche Dinge. 
Bei Spaziergängen ist es ähnlich, denn mittlerweile habe ich gelernt, mich auch auf diese Weise der Natur und damit „dem Ganzen“ nahe zu fühlen. Intensiv erleben, oder noch besser: intensiv leben. 
Und so schaute man mich nicht selten mit riesen Augen an, denn wie ging meine Natur- und Tierliebe mit der Jagd zusammen? Verstehen konnte das nur der, der genauso dachte, die gleichen Motive besaß. Und das waren in all den Jäger-Jahren insgesamt nur Drei. 

Menschen verfrachten gern in Kartons und zu diesem sagt man öfter „mentale Hocheffizienz“, falls man eine braucht. Eine nicht so übliche, feine, hohe Wahrnehmung, Gespür, Gefühlsreichtum, Empathie, eine immense Neugierde, nie genug zu wissen (und mein Gehirn arbeitet ständig), die Art zu sehen und damit auch zu fotografieren. Angeboren, "rechtshirnig". Oder der enge Draht zu Pflanzen und Tieren, manchmal schon bis ins Mystische hinein. So viel zu wissen - ohne zu wissen wieso.
Sogar Ahnenforschung war für mich scheinbar was anderes. Meine Vorfahren kennenlernen, sie verstehen. Wissen mit Begreifen, Hinterfragen, wissen wollen. Ruhe, Schönheit, Alleinsein ist dadurch erholsam, notwendig und nicht bedrohlich.

Und so passt dann doch vieles zusammen, was anscheinend nicht mal zusammengehört. Die Jagd mit dem schon Genannten, diese Liebe zu Schottlands Weiten und Stille mit diesem dort üblichen nüchternen, manchmal ruppigen Flair und bodenständigen Jagen. Auf Menschen zuzugehen, an sich  zu mögen,  aber sie nur kurz zu ertragen, mit Ausnahme jener, wo es wirklich sehr genau stimmt. Viel zu reden, obwohl ich Stille dem vorziehe.
Leben ist Vielfalt, nicht irgendwelche Kartons.


Mit freundlichem Gruß.
Die Autorin.
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